Der jüngste Kauf Georgiens ist ein kleines, aber anschauliches Beispiel für einen viel größeren globalen Trend: Allein im ersten Quartal kauften die Zentralbanken über 970 Tonnen Gold, fast 80 % aller Käufe im Jahr 2025. Diese Nachfrage zeigte eine geringe Preissensitivität und verstärkte die strukturelle Untergrenze des Goldpreises unabhängig von kurzfristigen Bewegungen. Da die Spannungen in der Ukraine, im Nahen Osten und der anhaltende Konflikt zwischen den USA und dem Iran für eine anhaltende Risikoprämie sorgen, dürfte die Attraktivität von Gold als sicherer Hafen weiterhin hoch bleiben, was die Abwärtsbewegung selbst in Zeiten größerer Risikobereitschaft begrenzen und gleichzeitig die Gewinne in akuten Eskalationsphasen verstärken dürfte.
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Die georgische Zentralbank kaufte weitere 100 Millionen US-Dollar an Gold und erhöhte damit die Reserven auf den Rekordwert von 7 Milliarden US-Dollar, während die globalen Zentralbanken allein im ersten Quartal 970 Tonnen kauften.
Zusammenfassung:
- Die National Bank of Georgia kaufte für ihre internationalen Reserven zusätzlich Goldbarren nach LBMA-Standard im Wert von 100 Mio. US-Dollar, wodurch sich der Anteil des Währungsgolds an den Reserven auf 15,5 % erhöhte und die Gesamtreserven auf einen Rekordwert von 7,0 Mrd. US-Dollar stiegen, was 114,8 % der Kennzahl für die Angemessenheit der Reserven des IWF entspricht
- Allein im ersten Quartal 2026 kauften Zentralbanken weltweit über 970 Tonnen Gold, was etwa 80 % der gesamten Käufe von 1.235 Tonnen im Jahr 2025 entspricht, wobei die jährlichen Käufe in vier aufeinanderfolgenden Jahren von 2022 bis 2025 1.000 Tonnen überstiegen
- Die Goldnachfrage der Zentralbanken weist eine geringe Preissensitivität auf, was vor allem die Stabilität der Goldpreisuntergrenze unterstützt
- Der Konflikt in der Ukraine, die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten, die Handelskonflikte zwischen den USA und China und der Konflikt zwischen den USA und dem Iran, der im Februar 2026 begann, haben insgesamt einen strukturellen Risikoaufschlag beim Goldpreis verstärkt und seinen dauerhaften Wert als sicherer Hafen erhöht
Die Nationalbank von Georgia hat für ihre internationalen Reserven zusätzlich Goldbarren höchster Reinheit im Wert von 100 Mio. US-Dollar gekauft, wodurch sich der Anteil des Währungsgolds in ihren Reserven auf 15,5 % erhöht und die Gesamtreserven auf den Rekordwert von 7,0 Mrd. US-Dollar ansteigen, was 114,8 % des Referenzwerts des IWF für die Angemessenheit der Reserven entspricht.
Der Schritt ist Teil der umfassenderen Strategie Georgiens zur Diversifizierung der Reserven, spiegelt aber auch ein viel größeres globales Muster wider. Allein im ersten Quartal 2026 haben Zentralbanken weltweit über 970 Tonnen Gold gekauft, was etwa 80 % der gesamten Käufe im gesamten Jahr 2025 ausmacht, die sich wiederum auf 1.235 Tonnen beliefen. Die gesamten jährlichen Goldkäufe der Zentralbanken haben nun in vier aufeinanderfolgenden Jahren, von 2022 bis 2025, 1.000 Tonnen überschritten.
Ein charakteristisches Merkmal dieser Nachfrage ist ihre geringe Preissensibilität. Die Zentralbanken haben unabhängig von der Preislage weiterhin Gold angehäuft, eine Dynamik, die in erster Linie eine Preisuntergrenze für das Metall stützt und stabilisiert, anstatt kurzfristige Schwankungen zu verstärken.
Diesen anhaltenden Käufen liegt ein breiteres Spektrum geopolitischer Zwänge zugrunde. Der anhaltende Konflikt in der Ukraine, die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten, die anhaltenden Handelskonflikte zwischen den USA und China und der im Februar 2026 begonnene Konflikt zwischen den USA und dem Iran haben zusammen die im Goldpreis verankerte strukturelle Risikoprämie verstärkt und seine Rolle als dauerhafter sicherer Hafen für Reservenmanager gefestigt, die sich in einer zunehmend zersplitterten globalen Landschaft zurechtfinden.

