Chris Turner von ING stellt fest, dass der USD/JPY sein Hoch von 2024 bei 162 durchbrochen hat und ein Niveau erreicht hat, das zuletzt in den 1980er Jahren erreicht wurde, wobei sich die Händler auf mögliche Maßnahmen der Bank of Japan (BoJ) konzentrierten. Turner hebt gehäufte Interventionsmuster, Feiertagstermine, Beschränkungen der Devisenreserven, Bedenken hinsichtlich der Einstufung des Regimes des Internationalen Währungsfonds (IWF) und eine fundamental bedingte Erholung des US-Dollars (USD) hervor, die die Unterstützung, die der japanische Yen (JPY) erhalten kann, einschränkt.
BoJ-Zeitplan, Reserven und IWF-Status
„Nachdem die BoJ Ende April/Anfang Mai etwas mehr als 70 Milliarden US-Dollar auf einem Niveau von knapp über 160 verkauft hat, wird allgemein damit gerechnet, dass sie in den kommenden Tagen und Wochen erneut eingreifen wird. Japanische Beamte haben deutlich gemacht, dass der schwache Yen eine Bedrohung für die Importkosten und die Lebenshaltungskostenkrise in Japan darstellt, die ein zentrales Thema für die Wählerschaft war. Derzeit werden diese Lebenshaltungskostenprobleme durch staatliche Subventionen angegangen, die ihrerseits Anlass zur Sorge für den Anleihenmarkt geben.“
„Was den unmittelbaren Zeitpunkt betrifft, gehen wir davon aus, dass die BoJ sich vor möglichen Dollar-positiven Ereignisrisiken wie den morgigen Bemerkungen zurückhalten könnte.“ Federal Reserve Vorsitzender Kevin Warsh und die Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts vom Juni am Donnerstag. Das macht den US-Feiertag am Freitag, den 4. Juli, zu einem möglichen Fenster für Interventionen.“
„Ein Nichterscheinen der BoJ diese Woche würde die Argumente dafür untermauern, bis zum 16. und 17. Juli, kurz vor Japans nächstem Feiertag, dem Marine Day am 20. Juli, zu warten. Das war das Spielbuch für 2024. Wenn die BoJ bis später im Juli wartet und die US-Daten und Fed-Speak weiterhin restriktiv bleiben, könnte USD/JPY bis dahin bei etwa 164–165 gehandelt werden.“
„Devisenreserven sind endliche Ressourcen und Verkaufsphasen werden mit Vorsicht genutzt. Derzeit verfügt Japan über fast 1,1 Billionen US-Dollar an Devisenreserven. Der Tiefpunkt dieses Jahrzehnts lag bei etwa 1,07 Billionen US-Dollar, aber wir bezweifeln, dass die Marke von 1 Billion US-Dollar eine psychologische Untergrenze darstellt.“
„Gleichzeitig glauben wir, dass die Japaner das Klassifizierungssystem des IWF für ‚Free Floating‘-Börsen zur Kenntnis nehmen Tarife und möchte diesen Status nicht verlieren. Ein Eingreifen in mehr als drei Fällen innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten könnte dazu führen, dass Japans Währungssystem auf „frei schwankend“ herabgestuft wird. Der IWF definiert einen „Fall“ einer Intervention als eine Dauer, die nicht länger als drei Werktage dauert.“
(Dieser Artikel wurde mit Hilfe eines Tools für künstliche Intelligenz erstellt und von einem Redakteur überprüft.)

