- Vorher +2,1 %
- Kern-VPI +2,4 % gegenüber +2,4 % im Jahresvergleich vorläufig
- Vorher +2,4 %
Der wichtige Punkt der Veröffentlichung ist, dass die jährliche Kerninflation stabil bei 2,4 % liegt, unverändert gegenüber Oktober. Der größte Knackpunkt in Bezug auf den Inflationsdruck ist immer noch Deutschland, und das bereitet der EZB Kopfzerbrechen, da es sich um die größte Volkswirtschaft der Region handelt. Daher sind sie gezwungen, an der Seitenlinie zu bleiben, bis der Druck dort weiter nachlässt.
Gleichzeitig erhielten wir die Lohn- und Arbeitskostendaten für das dritte Quartal im Euroraum. Ersteres liegt bei +3,0 % im Jahresvergleich, letzteres bei +3,3 % im Jahresvergleich. Aber zur Erinnerung: Die Tariflöhne im Euroraum lagen im dritten Quartal bei 1,87 %, was einem Rückgang gegenüber 3,95 % im zweiten Quartal entspricht.
Auf jeden Fall dient all dies nur dazu, das Narrativ zu verstärken, dass die EZB vorerst am Rande bleiben wird. Zumindest so lange, bis es zu einer bedeutenden Veränderung der Wirtschaftslandschaft kommt, insbesondere in Deutschland im Hinblick auf die Inflation, wie wir im nächsten Jahr erwarten.
EUR/USD wird im europäischen Morgenhandel weiterhin bei 1,1717 gehandelt, was einem Rückgang von 0,3 % gegenüber dem Tag entspricht. Das Paar wird weiterhin von großen Optionsverläufen bei 1,1700 und 1,1750 eingeengt, und es besteht wenig Überzeugung, dass es weitergehen wird, bevor wir später zum US-Handel kommen.

